Veronika Faber
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Veronika Faber

Veronika Faber

Kurzbiographie

Die Münchner Schauspielerin und Kabarettistin Veronika Faber ist am 18. November 1945 geboren. Nachdem sie 1964 die von Hertha Genzmer 1952 gegründete Wiesbadener Schauspielschule absolviert hatte, spielte sie am »Wiesbadener Staatstheater« und bald darauf im »Theater am Turm« in Frankfurt am Main und am »Mannheimer Nationaltheater«. Veronika Faber nahm Tanz- und Gesangsunterricht. Und entdeckte ihre große Liebe zu den Pferden.

Ab 1970 führte sie ihr Weg zurück nach München. Hier spielte sie am »Münchener Volkstheater«, am »Bayerischen Staatsschauspiel«, am »Residenztheater«, am »Gärtnerplatztheater«, an der »Kleinen Komödie«, am »Theater 44« sowie an der »Bayerischen Staatsoper«.

Von 1976 bis 1981 bereicherte sie das Ensemble der legendären von Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel initiierten Münchener »Lach- und Schießgesellschaft«. Hier lernte sie den österreichischen Schauspieler Kurt Weinzierl kennen und – nach ersten Anlaufschwierigkeiten – auch lieben.

In dieser Zeit startete Veronika Faber eine glanzvolle Fernsehkarriere.

1992 erhielt Faber den Adolf-Grimme-Preis für Felix Mitterers deutsch-österreichische Satire »Die Piefke Saga«.

1997 erhielt Faber gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Kurt Weinzierl für ihre kulturellen Verdienste den begehrten Schwabinger Kunstpreis.

Ab dem Jahr 2000 engagierte sich Veronika Faber verstärkt für das von Cordula Trantow-Noelte initiierte »Südbayerische Theaterfestival« und brachte es nach Bad Wörishofen und Lindau. Gemeinsam mit ihrem Bruder Johannes Faber und ihrem Lebensgefährten Kurt Weinzierl entstand 2006 unübertroffene Aufnahme zu Goethes »Römischen Elegien – Erotica Romana«.

 

Ihr breit gefächertes schauspielerisches Repertoire umfaßt Rollen wie etwa:

  • William Shakespeare: »Romeo und Julia« als Amme
  • William Shakespeare: »Ein Sommernachtstraum« als Titania
  • Hans Christian Andersen: »Andersens Welt«
  • Friedrich Dürrenmatt: »Der Besuch der alten Dame«
  • Michael Ende: »Momo«
  • Antoine de Saint-Exupéry: »Der kleine Prinz«
  • Peter Turrini: »Grillparzer im Pornoladen«
  • Literarisches Patchwork: »Hirnattacke«
  • Fitzgerald Kusz: »Himmel der Liebe
  • Helmut Qualtinger: »Der Herr Karl/Wunschkonzert für den Herrn Karl«
  • Heinz Rudolf Unger: »Von Zweit zu Zweit«
  • Heinz Rudolf Unger: »Ein Versteck im 20. Jahrhundert«

Porträtgalerie

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