Art Collections
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In unserer Galerie Art Collections geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die bedeutendsten Kunstsammlungen dieser Welt. Einen ersten Streifzug durch die großen Privatsammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts bietet die Präsentation des gleichnamigen Hauptseminars am Institut für Kunstgeschichte der LMU München unter der Leitung von Prof. Dr. Steffi Roettgen.


Große Privatsammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts

Bei dem Stichwort „Geschichte der Kunstsammlungen“ denkt man vor allem an die großen fürstlichen Sammler in der Art der Medici, der Wittelsbacher oder der Schönborn. In der Tat gelten das 16., 17.und 18. Jahrhundert als große Epoche der Kunstsammlungen und dieser Sichtweise entspricht es, dass die überwiegende Zahl von kunsthistorischen Gesamtdarstellungen zur Sammlungsgeschichte die Französische Revolution (1789) als eine Zäsur begreift, die auch den Beginn einer anders strukturierten Sammeltätigkeit markiert. Diese Zäsur wurde durch die Folgeereignisse der Revolution zementiert, zu denen vor allem die Säkularisation zählt, die zu einer folgenreichen Umschichtung des Kunstbesitzes in ganz Europa führte. Was bis dahin ein ortsgebundener und weitgehend funktional und institutionell verankerter Kunstbesitz war – also etwa der gesamte klerikale Bestand – wurde in der Folgezeit neu verteilt, und zwar zwischen der säkularen öffentlichen Hand und den privaten Sammlern.

 

 

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