Venedig
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Galerie Inselfrühling 2008 - I

Venedig - Unsere ganz geheime Liebe

Nach einem unerträglich düsteren Winter endlich wieder in unserem geliebten Venedig angekommen, empfängt uns die Stadt herzlich mit offenen Armen und wärmenden Sonnenstrahlen, deren Helligkeit und Intensität das lichtentwöhnte Auge blendet ebenso wie die Schönheit der alten Palazzi an der Riva della Schiavoni. Mit Michele und Familie, Marco und Silvia treffen wir uns, um unsere letzten zwei Touren durch die Lagune von Venedig in Photos anzuschauen. Mit Marco und silvia lernen wir ein neues Restaurant oberhalb der Fluten des Meeres kennen: "Ai Murazzi".

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Auf unserem Spaziergang durch die Gassen von der Accademia hin nach Zattere beobachten wir das alte Handwerk der Gondelbauer und einen alten Fischersmann. Die Gondelbauer stammen übrigens ursprünglich aus Tirol, von wo sie ihr Können im Holzhandwerk mitbrachten. Von Zattere, das seinen namen daher hat, daß früher hier Holz angelandet wurde, hat man einen schönen Blick auf die Palladio Kirchen und auf die als Hotel wiedereröffnete Mulina Stucky.


Am Campo Santa Margherita nehmen wir an einer höchst amüsanten Doktorfeier teil. Die beiden sehr jungen Italienerinnen wurden von ihren Freunden mit Prosecco und buntem Schaumstoff vollgespritzt bevor sie ihre Urkunde öffentlich auf dem Marktplatz vorlesen. Der Campo Santa Margherita ist bekannt, weil er früher das Arbeiter- und Studentenviertel war. Deutsche Intellektuelle wie der kürzlich verstorbene Erich Kuby und der Schauspieler Ulrich Tukur schätzen seine Ursprünglichkeit abseits vom großen Strom der Touristen. Die Bärchen auf der Wäscheleine sind ein ganz spezieller Gruß von Horst an Evangelina.


Der Lido di Venezia

Wenn man über die Abermillionen Muschelgehäuse läuft, denkt man unwillkürlich an die Vergänglichkeit allen Lebens. Auch die allerschönsten Muschelgehäuse werden einmal vom ewig wogenden Meer der Zeit zu Sand gemahlen.


Die Idylle der kilometerlangen wilden, mit Muscheln übersäumten Sandstrände des Lido di Venezia erfreute ganz besonders unseren Hund Giulio. Wild springt er umher wie ein junger Welpe und fordert uns unmißverständlich bellend auf, ihm seine gelbe Quietschbanane weit ins Meer hinaus zu werfen. Ganz besonders lecker schmecken ihm das über den Winter angeschwemmte Strandgut und das neue Hundefutter auf Fischbasis mit Rosmarin.

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