Olympia
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Galerie Inselfrühling 2008 - IV

Olympia, ein panhellenisches Heiligtum

Olympia  - der verheißungsvolle Name dieser winzig kleinen Stadt mit nur rund 1000 Einwohnern, an der vor etwa 2700 Jahren der Sportwettkampf seinen Ursprung fand. In nur wenigen Tagen wird hier erneut die Flamme für die anstehenden Olympischen Spiele in Peking entfacht werden. Dieser heiligen Zeremonie werden wir leider nicht beiwohnen können, weil unser Schiff von Githio nach Kreta nur einmal wöchentlich fährt. Und 10 Tage Aufenthalt auf der Mani hielten wir zweifelslos für zu lang. - Errare humanum est. Doch erkannten wir unseren Irrtum erst rückblickend. Aber dazu später mehr.

 

Wettstreit der blühenden Naturlandschaft

Jetzt möchten wir euch erst einmal mitnehmen zu unseren Eindrücken in Olympia. Olympia liegt eingebettet in die närstoffreiche Flußlandschaft der beiden Flüße Alpheos und Kladeos. So verwundert es nicht, aber erfreut umso mehr nach den letztjährigen verheerenden Waldbränden, eine so reichhaltig blühende und geradezu betörend duftende, unberührte Natur vorzufinden. Nicht nur die verschiedenen Bäume stehen in voller Blüte, auch sprießen überall das hellgrüne junge Gras und soweit das Auge reicht wird der Boden mit blühender Kamille, Margherite, Mohn und noch vielen uns unbekannten wilden Blumen überzogen.

 

Ruinenromantik

Selbst im antiken Olympia beherrscht die Naturschönheit den respektvollen Eindruck vor den Überresten der alten Tempelanlagen wie der des Göttervaters Zeus und der seiner Gattin Hera. Am Nachmittag unter den wärmenden Sonnenstrahlen inmitten dieser geschichtsträchtigen Säulen zu spazieren, sich ein wenig auszuruhen, romantisch zu busseln und über die alte griechische Mythologie zu diskutieren - was kann es Schöneres geben?! Wir glauben, die Photos sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Worte: Eine atemberaubende Natur vor fast 3000 Jahre alter Kultur!

Ein einmaliges Erlebnis! Speziell in Anbetracht des unter Todesstrafe ausgesetzten Verbots für Frauen, den Wettkämpfen als Zuschauer beizuwohnen. Zur Freude der Zuschauer kämpften die athletischen Jünglinge stets mit nackem Körper, den sie zuvor frisch gebadet und mit Olivenöl eingerieben haben. ...



Giulio in Olympia

Der Giulio, der währenddessen draußen warten mußt, damit er nicht etwa sein Bein hebt und eine der Säulenstümpfe anpieselt, findet auch gleich Anschluß unter den halbwilden Hunden von Olympia. Dieses Mal hattenn wir auch gar kein Problem, mit unserem Skylo ein Hotelzimmer zu finden. Hatte doch die Besitzerin auch eine Hündin, die friedvoll vor dem Eingang des Hotels lag und dem Giulio sofort sehr zugetan war. Und auch deren süße kleine Welpen liefen gleich zu ihm hin und suchten zwischen seinen Pfötchen Schutz.


Das Archäologische Museum

Am nächsten Morgen besuchen wir das Archäologische Museum. Hier zeigt ein Modell aus Holz und Gips wie die antike Stätte Olympias damals ausgesehen haben soll. Höchst interessant sind auch die Rekonstruktionen der Giebelfelder des Zeustempels. Und der Hermes des Praxiteles und die Siegesgöttin Nike des Paionios. Den Anblick dieser geballten Männlichkeit nicht länger standhalten könnend, brechen wir auf nach Kalamta, die Stadt des besten Olivenöls.

 


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