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Albrecht von Weech: »Ein Tag am Meer«

 

Combo-Jazz bringt Spaß im Nu mit Puppentanz und Steptanzschuh

Große Privatsammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts

Bei dem Stichwort „Geschichte der Kunstsammlungen“ denkt man vor allem an die großen fürstlichen Sammler in der Art der Medici, der Wittelsbacher oder der Schönborn. In der Tat gelten das 16., 17.und 18. Jahrhundert als große Epoche der Kunstsammlungen und dieser Sichtweise entspricht es, dass die überwiegende Zahl von kunsthistorischen Gesamtdarstellungen zur Sammlungsgeschichte die Französische Revolution (1789) als eine Zäsur begreift, die auch den Beginn einer anders strukturierten Sammeltätigkeit markiert. Diese Zäsur wurde durch die Folgeereignisse der Revolution zementiert, zu denen vor allem die Säkularisation zählt, die zu einer folgenreichen Umschichtung des Kunstbesitzes in ganz Europa führte. Was bis dahin ein ortsgebundener und weitgehend funktional und institutionell verankerter Kunstbesitz war – also etwa der gesamte klerikale Bestand – wurde in der Folgezeit neu verteilt, und zwar zwischen der säkularen öffentlichen Hand und den privaten Sammlern.

Ein Hund, ein Hund! Ein Königreich für einen Schäferhund!


Gioia Piccola vom Hawelkaweg

Die Redaktion freut sich über ihren Nachwuchs!

Campus Novels - Universitätsromane:  Die Universität als literarisches Motiv

Romane über das Universitätsmilieu finden sich neuerdings nicht nur in ihren angestammten anglo-amerikanischen Kontexten, sondern auch in deutschen Variationen – eine interessante Gelegenheit zum Vergleich der Universitätskulturen und der unterschiedlichen Traditionen literarischer Komik. Die Gattung gilt als Forum der Autoritäten- und Institutionenkritik und Vehikel der Auseinandersetzung um Bildungspolitik in satirischer Form, oft mit selbstironischen Akzenten. Auffällig ist die häufige Kreuzung mit dem Genre des Kriminalromans und des Schlüsselromans. Problematisch erscheint der genretypische Einsatz von Klischees und von stock figures, besonders im Hinblick auf gender (männlicher Gelehrter und weibliche Studentin, auch umgekehrt; homosexuelle Subkulturen o.ä.). Grundsätzlich wäre nach der literarischen Brechung lebensweltlicher Stereotypen bzw. nach der Bedienung identifikatorischer Lektüreeinstellungen zu fragen.
 
Da das Genre nicht auf die soziokulturellen Problemstellungen reduziert werden sollte, gilt ein besonderes Augenmerk dem intertextuellen Spiel mit den Methoden der modernen Literaturwissenschaft. Hierbei könnten auch Texte berücksichtigt werden, die nicht zum Gattungszentrum der Campus Novel gehören, aber durch ihre literaturtheoretischen Spielereien für eine Kritik der akademischen Szene sorgen.

 

 

 

 


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